Proforma-Rechnung: Wann brauche ich sie und wie erstelle ich sie?
Eine Proforma-Rechnung sieht aus wie eine echte Rechnung — ist aber keine. Sie wird beim Warenexport, für den Zoll oder bei Musterlieferungen verwendet und hat keine steuerliche Wirkung. In diesem Guide erfährst du, wann du eine Proforma-Rechnung brauchst, was draufstehen muss und welche Fehler du unbedingt vermeiden solltest.
1. Was ist eine Proforma-Rechnung?
Der Begriff Proforma stammt aus dem Lateinischen und bedeutet sinngemäß "der Form halber". Eine Proforma-Rechnung ist ein Dokument, das formal einer Rechnung ähnelt, aber keine steuerliche oder rechtliche Wirkung entfaltet. Sie ist weder ein Zahlungsbeleg noch eine Forderung gegenüber dem Empfänger.
Konkret handelt es sich um ein vorläufiges Informationsdokument, das Warenmengen, Warenwert und andere Lieferdaten enthält — häufig bevor die eigentliche Lieferung stattfindet oder bevor eine Zahlung abgewickelt wurde. Der Empfänger schuldet aufgrund einer Proforma-Rechnung keine Zahlung.
Die wichtigste Abgrenzung: Eine Proforma-Rechnung ersetzt niemals eine reguläre Rechnung. Sobald eine Lieferung tatsächlich stattgefunden hat und eine Forderung entsteht, muss eine ordentliche Rechnung im Sinne des österreichischen Umsatzsteuergesetzes (UStG) ausgestellt werden. Die Proforma-Rechnung ist ausschließlich ein Hilfsdokument für bestimmte Situationen — vor allem im internationalen Warenverkehr.
💡 Wichtig: Eine Proforma-Rechnung begründet keine Umsatzsteuerpflicht und darf in der Buchhaltung nicht als Einnahme- oder Ausgabebeleg verbucht werden. Für steuerliche Zwecke hat sie keinerlei Relevanz.
2. Wann braucht man eine Proforma-Rechnung?
Proforma-Rechnungen sind vor allem im internationalen Warenverkehr verbreitet. In folgenden Situationen wirst du als österreichisches Unternehmen typischerweise mit ihnen konfrontiert:
Export in Drittländer (außerhalb der EU)
Beim Versand von Waren in Länder außerhalb der Europäischen Union — etwa in die Schweiz, die USA, Großbritannien oder andere Drittstaaten — verlangen Zollbehörden eine detaillierte Wertangabe der Waren. Wenn noch keine Zahlung geflossen ist (z.B. bei einer Musterlieferung oder einer Vorabsendung), wird die Proforma-Rechnung als Wertdeklaration für den Zoll verwendet.
Muster- und Warensendungen ohne Verkaufswert
Wer Warenproben, Muster oder Testprodukte ins Ausland schickt, die nicht verkauft werden, benötigt trotzdem ein Zolldokument mit Wertangabe. Da kein tatsächlicher Verkaufspreis existiert, wird ein fiktiver Wert auf der Proforma-Rechnung angegeben — häufig der Herstellungswert oder Marktpreis der Ware.
Reparatur- und Garantiesendungen
Wenn du Waren zur Reparatur ins Ausland schickst und anschließend zurückerhältst (sogenannte Reparatursendungen im aktiven oder passiven Veredelungsverkehr), wird eine Proforma-Rechnung mit dem Warenwert benötigt. Dasselbe gilt für Garantieeinsendungen, bei denen der Kunde keine Zahlung leistet.
Vorauszahlungen und Akkreditivgeschäfte
Im internationalen Handelsverkehr fordern Banken und Importeure häufig eine Proforma-Rechnung als Grundlage für die Eröffnung eines Akkreditivs (Letter of Credit) oder für die Beantragung von Einfuhrgenehmigungen. Der Importeur kann damit bei seiner Hausbank die Freigabe von Devisen oder eine Finanzierungszusage einholen, bevor die Waren tatsächlich versandt werden.
Unentgeltliche Lieferungen und Schenkungen
Auch bei Schenkungen oder unentgeltlichen Überführungen von Waren ins Ausland — etwa bei humanitären Lieferungen oder Sachspenden — muss der Zoll den Warenwert kennen. Hier kommt ebenfalls die Proforma-Rechnung zum Einsatz.
⚠️ Praxishinweis: Ob und in welcher Form eine Proforma-Rechnung beim Zoll akzeptiert wird, kann je nach Zielland variieren. Informiere dich vorab bei der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) oder dem österreichischen Zoll (BMF) über die länderspezifischen Anforderungen.
3. Pflichtangaben auf einer Proforma-Rechnung
Obwohl die Proforma-Rechnung keine steuerliche Wirkung hat, müssen bestimmte Angaben enthalten sein — vor allem für die Zollabwicklung. Folgende Informationen sind standardmäßig erforderlich:
- ✅Bezeichnung "Proforma-Rechnung"
Das Dokument muss eindeutig als Proforma-Rechnung gekennzeichnet sein — sonst wird es als echte Rechnung behandelt.
- ✅Vollständige Absenderdaten
Name/Firma, Adresse, Land des Absenders.
- ✅Vollständige Empfängerdaten
Name/Firma und vollständige Adresse des Empfängers inklusive Zielland.
- ✅Datum und Dokumentennummer
Für eine eindeutige Zuordnung beim Zoll und in der eigenen Ablage.
- ✅Detaillierte Warenbeschreibung
Genaue Bezeichnung der Ware, Menge, Einheit (Stück, kg, Liter etc.). Keine vagen Beschreibungen wie "verschiedene Waren".
- ✅Warenwert und Währung
Einzelpreis und Gesamtwert pro Position sowie Gesamtwert der Sendung — auch bei kostenlosen Mustern muss ein fiktiver Wert angegeben werden.
- ✅Gewicht der Sendung
Bruttogewicht und/oder Nettogewicht je Position oder Gesamtsendung.
- ✅Ursprungsland der Ware
In welchem Land wurde die Ware hergestellt? Relevant für Zolltarife und Präferenzregelungen.
- ✅HS-Code (Zolltarifnummer)
Der Harmonisierte System-Code (HS-Code) klassifiziert die Ware für Zollzwecke. Du findest ihn in der Kombinierten Nomenklatur (KN) der EU.
- ✅Lieferbedingungen (Incoterms)
Z.B. EXW, CIF, DAP — relevant für die Wertfeststellung und Kostenverteilung beim Zoll.
- ✅Zweck der Sendung
Z.B. "Muster ohne Handelswert", "Reparatursendung", "Garantieabwicklung" — für die Zollbehörde wichtig.
- ❌KEIN Umsatzsteuerausweis
Auf einer Proforma-Rechnung darf keine Umsatzsteuer ausgewiesen werden, da kein echter Umsatz vorliegt.
💡 Tipp: Viele Zollbehörden verlangen die Proforma-Rechnung auf Englisch oder in der Landessprache des Ziellandes. Für internationale Sendungen empfiehlt sich daher eine zweisprachige Vorlage (Deutsch & Englisch).
4. Proforma-Rechnung vs. Handelsrechnung (Commercial Invoice)
Im internationalen Handel werden Proforma-Rechnung und Handelsrechnung (Commercial Invoice) häufig verwechselt. Dabei sind die Unterschiede erheblich — sowohl rechtlich als auch praktisch:
| Merkmal | Proforma-Rechnung | Handelsrechnung (Commercial Invoice) |
|---|---|---|
| Zweck | Information, Zolldokument, Vorabankündigung | Offizieller Nachweis einer Lieferung & Zahlung |
| Zahlungsaufforderung | ❌ Keine | ✅ Ja — Forderung gegenüber Käufer |
| Steuerliche Wirkung | ❌ Keine | ✅ Ja — umsatzsteuerrelevant |
| Buchhalterische Erfassung | ❌ Nicht buchbar | ✅ Muss verbucht werden |
| Wann ausgestellt? | Vor oder ohne tatsächlichen Umsatz | Nach/bei Lieferung mit tatsächlichem Umsatz |
| Umsatzsteuer | ❌ Darf nicht ausgewiesen werden | ✅ Muss korrekt ausgewiesen werden |
| Rechtliche Bindung | Keine Zahlungspflicht | Rechtsverbindliche Forderung |
Ein häufiges Missverständnis: Manche Unternehmen verwenden eine Proforma-Rechnung als "Vorrechnung" und stellen später keine echte Rechnung mehr aus. Das ist steuerrechtlich problematisch. Sobald eine Lieferung oder Leistung tatsächlich erbracht wurde und ein Entgelt dafür geschuldet wird, muss zwingend eine ordentliche Rechnung gemäß den Anforderungen des UStG ausgestellt werden.
Mehr zu den Pflichtangaben einer regulären Rechnung erfährst du in unserem Guide zu Rechnungen ins Ausland.
5. Proforma-Rechnung und Zoll in Österreich
Österreich ist Mitglied der Europäischen Union und damit Teil des EU-Zollgebiets. Das bedeutet: Innerhalb der EU gibt es keine Zollgrenzen mehr. Beim Export in Drittländer (Länder außerhalb der EU) hingegen sind Zollanmeldungen und entsprechende Dokumente Pflicht — und hier kommt die Proforma-Rechnung häufig ins Spiel.
Drittland-Export: Wann ist eine Proforma-Rechnung erforderlich?
Bei der Ausfuhr von Waren in Drittländer muss beim österreichischen Zoll eine Ausfuhranmeldung abgegeben werden. Diese erfolgt elektronisch über das System AES (Automated Export System). Als Begleitdokument zur Sendung wird in vielen Fällen eine Rechnung oder — wenn kein tatsächlicher Verkauf vorliegt — eine Proforma-Rechnung benötigt.
Die Proforma-Rechnung dient dem Zoll zur Feststellung des Zollwerts. Nach dem EU-Zollkodex (Verordnung (EU) Nr. 952/2013) richtet sich der Zollwert grundsätzlich nach dem Transaktionswert — also dem tatsächlich gezahlten oder zu zahlenden Preis. Bei unentgeltlichen Lieferungen muss der Zollwert anderweitig ermittelt werden, wofür die Proforma-Rechnung als Grundlage dient.
Intrastat-Meldungen bei innergemeinschaftlichem Handel
Innerhalb der EU gibt es zwar keine Zollgrenzen, aber statistische Meldepflichten: Unternehmen, die innergemeinschaftliche Lieferungen ab einem bestimmten Schwellenwert durchführen, müssen sogenannte Intrastat-Meldungen abgeben. Diese werden in Österreich über die Statistik Austria eingereicht. Eine Proforma-Rechnung hat für Intrastat-Meldungen keine direkte Relevanz — hier zählen die tatsächlichen Handelswerte.
Besondere Zollverfahren
In bestimmten Zollverfahren kann die Proforma-Rechnung besonders wichtig sein:
- Aktive Veredelung: Waren werden zur Be- oder Verarbeitung vorübergehend ausgeführt und dann reimportiert.
- Passive Veredelung: EU-Waren werden zur Verarbeitung in Drittländer geschickt (z.B. zur Reparatur).
- Vorübergehende Ausfuhr: Waren verlassen das EU-Zollgebiet und sollen zurückkehren (z.B. Messegüter, Leihgaben).
- Carnet ATA: Ein internationales Zolldokument für die zollfreie vorübergehende Ein- und Ausfuhr von Waren — hier wird oft eine Proforma-Rechnung als Anlage benötigt.
⚠️ Hinweis: Die genauen Regelungen können sich ändern — im Zweifel deinen Steuerberater oder die Außenwirtschaftsstelle der WKO konsultieren. Die WKO bietet kostenlose Beratung zu Export- und Zollfragen an.
6. Proforma-Rechnung bei innergemeinschaftlichen Lieferungen
Innerhalb der Europäischen Union existieren seit 1993 keine Zollgrenzen mehr. Für den reinen Warenverkehr zwischen EU-Mitgliedstaaten — also z.B. eine Lieferung von Wien nach München oder von Graz nach Mailand — ist eine Proforma-Rechnung daher grundsätzlich nicht erforderlich.
Dennoch gibt es Situationen, in denen eine Proforma-Rechnung auch im innergemeinschaftlichen Handel sinnvoll oder sogar notwendig sein kann:
Akkreditivgeschäfte mit EU-Partnern
Manche EU-Handelspartner verlangen für die Eröffnung eines Akkreditivs bei ihrer Hausbank eine Proforma-Rechnung als Vorabdokument.
Musterlieferungen innerhalb der EU
Bei unentgeltlichen Musterlieferungen an EU-Partner kann eine Proforma-Rechnung helfen, den Wert der Waren zu dokumentieren — auch wenn keine Zollanmeldung erforderlich ist.
Vorausinformation für den Käufer
Eine Proforma-Rechnung kann dem EU-Kunden als Vorabinformation über die kommende Lieferung dienen, damit er sich auf die Wareneingang und Zahlung vorbereiten kann — ohne dass der Absender schon eine steuerliche Forderung stellt.
Versand über Drittländer (Transitverkehr)
Wenn EU-interne Waren durch ein Drittland transportiert werden (z.B. durch die Schweiz auf dem Weg von Österreich nach Deutschland), können Proforma-Rechnungen für die Transitdokumentation benötigt werden.
Wenn du regelmäßig innergemeinschaftliche Lieferungen durchführst, solltest du auch die umsatzsteuerlichen Anforderungen kennen. In unserem Ratgeber zur Umsatzsteuer in Österreich findest du alle relevanten Informationen zu Steuerbefreiungen und Nachweispflichten bei innergemeinschaftlichen Lieferungen.
7. Häufige Fehler bei Proforma-Rechnungen
In der Praxis schleichen sich bei Proforma-Rechnungen immer wieder dieselben Fehler ein — manche davon können zu Verzögerungen beim Zoll oder zu steuerrechtlichen Problemen führen:
Das Dokument muss eindeutig als Proforma-Rechnung gekennzeichnet sein. Fehlt diese Bezeichnung, kann es vom Zoll oder Empfänger als echte Rechnung interpretiert werden — mit ungewollten steuerlichen Folgen.
Eine Proforma-Rechnung mit ausgewiesener USt kann dazu führen, dass die Steuerbehörde diese als echte Rechnung wertet — und die Steuer einfordert, auch wenn kein tatsächlicher Umsatz vorlag.
Vage Beschreibungen wie "Waren" oder "Produkte" werden vom Zoll nicht akzeptiert. Die Ware muss so genau beschrieben werden, dass der HS-Code eindeutig zugeordnet werden kann.
Manche Unternehmen setzen den Warenwert bewusst zu niedrig an, um Zollgebühren zu sparen. Das ist in vielen Ländern eine Straftat und kann zu Beschlagnahme, Bußgeldern oder Einreiseverboten führen.
Ohne HS-Code kann der Zoll keine korrekte Zolltarifierung vornehmen. Das führt zu Verzögerungen bei der Abfertigung und kann die Ware im Zolllager festhalten.
Einige Unternehmer verwenden eine Proforma-Rechnung als Zahlungsaufforderung und stellen keine reguläre Rechnung aus. Das ist ein schwerer Fehler: Der Empfänger kann keine Vorsteuer abziehen, und der Aussteller kommt seinen USt-Pflichten nicht nach.
Incoterms legen fest, wer die Transportkosten und das Risiko trägt. Fehlen sie oder sind sie falsch, kann das zu Missverständnissen bei der Wertberechnung für den Zoll führen.
8. Muster einer Proforma-Rechnung
So könnte eine korrekt aufgebaute Proforma-Rechnung für eine Musterlieferung in die Schweiz aussehen:
PROFORMA-RECHNUNG / PROFORMA INVOICE
Absender / Sender:
Muster GmbH
Musterstraße 12
1010 Wien, Österreich
ATU12345678
office@muster.at
Empfänger / Consignee:
Swiss Sample AG
Bahnhofstrasse 5
8001 Zürich, Schweiz
Proforma-Rechnungsnummer: PF-2026-0047
Datum / Date: 10.03.2026
Zweck / Purpose: Muster ohne Handelswert / Sample without commercial value
Lieferbedingung / Incoterm: DAP Zürich
| Pos. | Beschreibung / Description | HS-Code | Ursprung | Menge | Gewicht | Wert / Value |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Holzmöbel-Muster / Wooden furniture sample | 9403.60 | AT | 2 Stk. | 15 kg | EUR 600,00 |
| 2 | Metallbeschläge-Muster / Metal fittings sample | 8302.41 | AT | 10 Stk. | 2 kg | EUR 80,00 |
| Gesamtwert / Total Value | 17 kg | EUR 680,00 | ||||
Keine Umsatzsteuer / No VAT — Proforma-Rechnung begründet keine Zahlungspflicht
This is a proforma invoice only. It does not constitute a demand for payment.
Waren ohne Handelswert — nur für Musterzwecke / Goods without commercial value — for sample purposes only
Hinweis: Dies ist ein vereinfachtes Muster. Die konkreten Anforderungen können je nach Zielland und Zollverfahren variieren.
9. Häufig gestellte Fragen
Ist eine Proforma-Rechnung steuerlich relevant?▼
Nein. Eine Proforma-Rechnung ist kein steuerlich wirksames Dokument und begründet keine Umsatzsteuerpflicht. Sie darf in der Buchhaltung nicht als Einnahme- oder Ausgabebeleg verbucht werden. Sobald die Ware geliefert wird und ein echter Umsatz entsteht, muss eine reguläre Rechnung ausgestellt werden.
Wann brauche ich eine Proforma-Rechnung für den Zoll?▼
Eine Proforma-Rechnung wird beim Export in Drittländer (außerhalb der EU) benötigt, wenn noch keine tatsächliche Zahlung erfolgt ist — zum Beispiel bei Muster-, Garantie- oder Reparatursendungen sowie bei unentgeltlichen Warenlieferungen. Die Zollbehörde benötigt das Dokument zur Wertfeststellung der Waren.
Was ist der Unterschied zwischen Proforma-Rechnung und Handelsrechnung?▼
Eine Handelsrechnung (Commercial Invoice) ist ein echtes Rechnungsdokument für eine tatsächlich durchgeführte, bezahlte Lieferung mit steuerlicher Wirkung. Eine Proforma-Rechnung hingegen ist ein vorläufiges Dokument ohne Zahlungsaufforderung — sie sieht aus wie eine Rechnung, ist aber keine.
Darf auf einer Proforma-Rechnung Umsatzsteuer ausgewiesen werden?▼
Grundsätzlich nein. Da eine Proforma-Rechnung keinen tatsächlichen Umsatz dokumentiert, sollte keine Umsatzsteuer ausgewiesen werden. Der Ausweis einer USt könnte zu steuerrechtlichen Komplikationen führen. Hinweis: Die genauen Regelungen können sich ändern — im Zweifel deinen Steuerberater konsultieren.
Brauche ich eine Proforma-Rechnung bei innergemeinschaftlichen Lieferungen?▼
Innerhalb der EU gibt es keine Zollgrenzen, daher ist eine Proforma-Rechnung für innergemeinschaftliche Lieferungen in der Regel nicht erforderlich. Sie kann aber dennoch sinnvoll sein, zum Beispiel bei Akkreditivverfahren, Vorausinformationen an den Käufer oder Musterlieferungen an EU-Partner.
Wie lange ist eine Proforma-Rechnung gültig?▼
Es gibt keine gesetzlich vorgeschriebene Gültigkeitsdauer. In der Praxis werden Proforma-Rechnungen häufig mit einer Gültigkeitsdauer von 30 bis 90 Tagen ausgestellt. Für Akkreditivzwecke gibt oft die Bank die Gültigkeitsdauer vor. Für Zollzwecke sollte das Dokument möglichst aktuell sein.
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